Philosophisches Gespräch? Ethikberatung? Erzählcafé!

Ein netter Rückblick auf den Abschluss des Projekts "Ethik von unten" - weil einige "Erzählcafés" immer noch bestehen. Zu lernen war unter anderem: Wie der "abstrakte" philosophisch-ethische Zugang "der Universität" übersetzt wird, um verständlich und plausibel zu sein ...

Es ist oft schwer zu sagen, wo "Philosophische Praxis" beginnt bzw. aufhört. Der Begriff bezeichnet irgendwie etwas sehr Spezielles und gleichzeitig etwas sehr Allgemeines, nämlich einfach die Tatsache, dass Menschen sich zu wesentlichen Fragen Gedanken machen. Das Erzählen ist die sichtbarste und fühlbarste Kommunkationsform dabei. Dass 'unterwegs' aber auch immer wieder Dinge "auf den Begriff" gebracht werden, die Entdeckung eines 'adäquaten' Begriffs für die eigene Erfahrung ein befreiendes Erlebnis sein kann, das Ausloten der Facetten und 'Abschattung' eines begrifflich gefassten Phänomens uns auch praktisch weiterbringen kann - das alles ist weit weniger bewusst. (Im Projekt: "Schuld", "Die Langsamkeit des Verstehens im Abschied", "gute Sorge" etc.) Die Definition von der Philosophie als "Klärung unserer (allgemeinsten) Begriffe" setzt spät an im realen Denk- und Kommunikationsprozess. In der Philosophischen Praxis geht es vielleicht auch erst um die Weckung der Aufmerksamkeit (und die Begeisterung) für den Begriff. Die philosophisch-praktische Arbeit (des Begriffs) geht nicht aus ...

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